Kleingartenwesen

Von wegen alt …

… oder wenn der Vorstand sich die Augen zuhalten muss!

So kurz vor dem Herzinfarkt bekam der Vorstand mit, dass sich unsere beiden Mitglieder mit 80 Jahren noch auf´s Dach steigen!

Seit über 45 Jahren im Verein, wird immer noch täglich in den Garten geradelt und die Parzelle bestens in Schuß gehalten.

Jetzt war es aber an der Zeit (auf Grund einer undichten Stelle) einen Kaltanstrich aufzutragen und als nächstes eine Schweißbahn auf das Dach zu bringen.

Dialog:

Vorstand: “Seid Ihr verrückt, in Eurem Alter noch auf das Dach zu steigen? Könnt Ihr nicht fragen? Wir haben hier junge Menschen, die Euch sofort helfen können!”

Antwort: “Ach Quatsch. Das schaffen wir noch alleine und es hält jung.”

Tja, was soll man dazu noch sagen außer HOCHACHTUNG!

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Wildbienen helfen

Als Wildbienen bezeichnet man sämtliche Bienenarten der Überfamilie Apoidea mit Ausnahme der Honigbienen und nicht etwa wildlebende Urformen oder verwilderte Stämme der Honigbiene.

Der Terminus Wildbiene wird verwendet, um in Publikationen für die breite Öffentlichkeit, etwa Tipps zum Naturschutz, zu verdeutlichen, dass die gesamte Gruppe der Bienen gemeint ist und beispielsweise die Anlage von Nisthilfen nichts mit Bienenzucht im Sinne von Imkerei zu tun hat.

Mehr als 50 % der deutschen Wildbienenarten stehen auf der Roten Liste gefährdeter Arten, 26 sind als „extrem selten“ eingestuft. 7 % der deutschen Wildbienenarten sind inzwischen verschollen und höchstwahrscheinlich schon ausgestorben. Die Wildbienen sind zwar laut Bundesartenschutzverordnung geschützt, aber es wird auch darauf hingewiesen, dass die Wirkung des gesetzlichen Naturschutzes „umstritten“ ist.

Wildbienen greifen von sich aus niemanden an. Während Honigbienen und manche Hummelarten in der Nähe des Nestes einen Störenfried gezielt angreifen und zu vertreiben versuchen, kommt es bei den anderen heimischen Bienen nur dann zu einem Stich, wenn sich die Weibchen individuell bedroht fühlen, etwa wenn man die Tiere zwischen den Fingern drückt, mit bloßen Füßen auf sie tritt oder sie zwischen Bekleidung und Haut geraten.

Manche Wildbienen, wie die Arten der Gattungen Andrena (Sandbienen) und Hylaeus (Maskenbienen), können die menschliche Haut mit ihrem Stachel nicht durchbohren.

Der mit lehmigem Sand gefüllte Kübel kann im Winter im Beet eingegraben werden. Viele Wildbienen wie die Sandbienen nisten im Erdboden. Mit einem Kübel an einem sonnigen Standort können sowohl Garten- als auch Balkonbesitzer den Tieren einen Nistplatz schaffen.

Wildbienen-Experte Paul Westrich empfiehlt Garten-Salbei oder Muskateller-Salbei zu pflanzen, um Wildbienen anzulocken. Stellen Sie das Insektenhaus daher in der Nähe von blühenden Pflanzen auf, um Wildbienen, Schmetterlingen und Co ausreichend Nektar und Pollen zu liefern.

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Begehungen 2021

Folgende Begehungen werden 2021 durchgeführt!

Kontrolle kleingärtnerischen Nutzung, der  Fristsetzungen und Baumschnitthöhe (2,50 m):

  • ab dem 31.05.2021
  • ab dem 30.06.2021
  • ab dem 30.07.2021
  • ab dem 30.08.2021

Kontrolle Wegesäuberung:

  • ab dem 15.05.2021
  • ab dem 15.06.2021
  • ab dem 15.07.2021
  • ab dem 15.08.2021

Kontrolle Beseitigung verbotener Bepflanzungen und Baulichkeiten nach Bauordnung:

  • ab dem 30.07.2021
  • ab dem 30.09.2021
  • ab dem 30.11.2021

Bitte nutzt diese Saison sehr intensiv!

Wir möchten in Zukunft keine weiteren Maßnahmen mehr treffen müssen. Wir wären eher darüber glücklich, wenn alle die bestehenden Regeln endlich einhalten.

Die Begehungen werden durch mehrere Personen des Vorstandes sowie mit Warten durchgeführt und dokumentiert.

Die Ergebnisse (Protokolle) der Begehungen werden den jeweiligen Pächter erneut rechtzeitig postalisch zugestellt und dem Generalverpächter (Kreisverband) sowie dem zuständigen Amt der Stadt Leipzig auf Bedarf ausgehändigt.

Alle Neupächter sind 2021 noch nicht betroffen.

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So geht Verein

Vielen Dank an die fleißigen Helfer, welche am Wochenende in der Parzelle 125/126 tatkräftig bei der Entfernung der Koniferen geholfen haben.

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BDG-Positionspapier

Maßnahmen zur ökologischen Aufwertung von Kleingärten

Die Aufgabe einer vorsorgenden und auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Umweltpolitik ist es, die Funktions- und Leistungsfähigkeit der Ressourcen Boden, Wasser und Luft in vollem Umfang zu erhalten und nach Möglichkeit zu steigern.

Diese Aufgabe betrifft jeden und kann nicht mit dem Hinweis auf globale Anforderungen und Anstrengungen aufgeschoben werden.

Die Sorge für eine intakte Umwelt kann jeder für den unmittelbaren Bereich der eigenen Verantwortung übernehmen, sie beginnt im direkten Umfeld. Das bedeutet auf Kleingärten bezogen im Wesentlichen:

  • Wiederherstellung, Erhaltung und Steigerung der natürlichen Bodenfruchtbarkeit durch geeignete Kulturmaßnahmen, schonende, zielgerichtete Bodenbearbeitung und -nutzung (Bodenschutz),
  • Konsequenter Verzicht auf synthetische Düngemittel (Mineraldünger),
    Anbau gesunder, widerstandsfähiger Pflanzen ohne den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln,
  • Anbau eines vielfältigen Artenspektrums mit einem hohen Anteil heimischer, regionaltypischer Pflanzen und solcher, die als Nähr- und Nektarquelle dienen,
  • Erzeugung gesunder Nahrungspflanzen in Bioqualität für den eigenen Verbrauch,
  • Förderung und Mehrung der Artenvielfalt der Pflanzen- und Tierwelt (Naturschutz) im Garten,
  • Verzicht auf genmanipulierte Pflanzen, Mikroorganismen sowie deren Erzeugnisse und verstärkter Anbau alter Kulturpflanzenarten und -sorten,
  • Verwendung schadstoffarmer Rohstoffe und Wiederherstellung eines weitgehend geschlossenen Stoffkreislaufs (Kompostierung, Mulchen, Gründüngung),
  • Vermeidung von Grundwasser-, Gewässer- und Bodenbelastungen durch Verzicht auf stark nitrat- und phosphathaltige Düngemittel sowie Pflanzenschutzmittel,
  • Gestaltung und Ausstattung der Kleingartenanlagen mit vielfältigen Strukturen wie Hecken, Büsche, Zäune, Totholz, Gehölzgruppen oder Solitärbäume unter Berücksichtigung der Maßgaben des Bundeskleingartengesetzes zur Förderung der Biodiversität,
  • Berücksichtigung der im Bundeskleingartengesetz verankerten Belange des Umweltschutzes, des Naturschutzes und der Landschaftspflege bei der Nutzung und Bewirtschaftung des Kleingartens.
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Veränderung des Vereins

Veränderung des Vereins:

Als der neue Vorstand 2018 antrat und erwähnte das es in kürzester Zeit eine Warteliste für Gärten in unserem Verein geben wird, wurden wir von einigen ganz hämisch belächelt.

Belächelt wurden wir genau von den wenigen Mitgliedern, die es bis heute noch nicht geschafft haben ihr kleingärtnerische Nutzung herzustellen und die verbotenen Pflanzen zu entfernen.

Corona hat uns dabei ohne Zweifel geholfen schneller zu dem Ergebnis zu kommen. Der Trend war aber dennoch vorher klar. Der eigene kleine Garten, der eigene biologische Anbau und die eigene kleine Erholungsscholle nach getaner Arbeit hat die jüngere Generation schon längst zurück geholt.

Wir haben keine freien Gärten mit Laube mehr. Wir haben nur noch 4 Wiesen, welche mit einem Laubenneubau versehen werden können. Unsere Zielstellung wurde damit erreicht.

Seit 2018 verjüngte sich nicht nur unsere Altersstruktur, es veränderten sich auch die Berufsgruppen unserer Mitglieder und es veränderte sich auch (bis auf wenige Ausnahmen) unser Umgangsniveau in unserem Kleingartenverein. Darüber freuen wir uns wirklich.

Eine weitere Tendenz ist ersichtlich. Wir sind derzeit mehr Mitglieder (143) als Parzelleninhaber (138). Das zeigt uns das immer mehr Partner der Pächter ebenfalls Mitglieder werden, um einfach nur dazu zu gehören, den Verein zu unterstützen und sich aktiv beteiligen wollen. Das finden wir jetzt richtig toll.

Entwicklung des Vereins:

Seit 2019 arbeitet der Vorstand mit vielen freiwilligen Mitgliedern an der Gartenkonzeption 2023. Coronabedingt konnten wir das 2020/21 nur sanft durchführen.

Wir bleiben dennoch am Ball, damit wir zum 90. Geburstag des Vereins uns gut darstellen können. Die Protokolle findet Ihr im internen Bereich.

Bisher arbeitet der Vorstand an der vollständigen Digitalisierung aller Vereinsdokumente, dem Aufbau von Kommunikationswegen und der Rechtssicherheit.

Dies wird definitiv noch ein weiteres Jahr in Anspruch nehmen. Der derzeitige Vorstand könnte dann 2022 eine voll organisierte Struktur und viele Automatismen übergeben.

Ab 2023 wird es auch Zeit, das unsere jüngeren Pächter in den Vereinsfunktionen endlich nachrücken. Die derzeitigen Vorstandsmitglieder werden auch nicht jünger und möchten schon irgend wann mal ihre Funktionen an Mitglieder übergeben, die genauso für das Kleingartenwesen brennen wie wir.

Gern nehmen wir daher Eure Bewerbungen für eine rechtzeitige Einarbeitung entgegen.

André Kind

1. Vorsitzender

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Der Verein und das Umfeld

Öffentlich werden!

Vorwort

Es macht keinen Sinn, sich als Verein nach außen hin abzuschotten und allein “herumzuwurschteln”. Egal wie klein oder groß der Kleingartenverein ist, er sollte öfters mal über seinen eigenen Tellerrand schauen.

Um uns Vereine herum gibt es Firmen, Städte, Gemeinden, andere Vereine, Einkaufsmärkte, Pflegedienste, Schulen, KITA´s und die unmittelbaren Anwohner.

Dieses Potenzial gilt es sich zu erschließen und zusammen kleine und auch größere Probleme lösen. Nur gemeinsam sind wir stark!

 

Für uns als Verein ist es eine klare langfristige Richtung.

Der Kontakt zum Ortsvorstand ist geknüpft, andere Vereine und die Anwohner werden zu unseren Sommerfesten eingeladen und weitere Kontakte zu Firmen und Verkaufseinrichtungen werden geknüpft.

Bisher waren bei uns zu Gast:

  • Der Heimatverein Mölkau.
  • Die freiwillige Feuerwehr Engelsdorf.
  • Der Schäferhundeverein Mölkau.
  • Der CCL mit seinen kleinsten Cheerleadern.
  • Die unmittelbaren Anwohner.

Weitere Gäste werden wir ganz konkret in nächster Zeit ansprechen, an unsere Arbeit teilhaben und uns gegenseitig unterstützen.

Was uns das bringt, sollte jetzt eigentlich jedem sofort klar werden.

“Nur gemeinsam sind wir stark!”

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Das Glück im Schrebergarten

 Schrebergärten galten lange Zeit als Refugium von Spießern und Kleingeistern.

Dass dies ein Vorurteil ist und Kleingärtner heute eine bunte Mischung von Menschen unterschiedlicher sozialer Herkunft mit Wurzeln in vielen Ländern sind, darüber spricht Ulrich Timm (ARD) mit Dirk Sielmann, dem Bundesvorsitzenden der Deutschen Gartenfreunde e. V.

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Der Verein und der Hortusgedanke

Ein Hortus 

(Hortus – Lateinisch der Garten) ist ein Garten oder ein Stück Land für die Natur und den Menschen, eine Art Arche Noah für einheimische Tiere und Pflanzen.

Um so manche Hortusgärten und Anlagen umschleichen sich viele mythische Erzählungen.

Die Kritierien für einen Hortus sind relativ einfach. Der sogenannte Hortusgarten ist in drei Zonen gegliedert. Die Pufferzone, Hotspotzone und Ertragszone.

Wer denkt, das diese “Drittelregelung” ähnlich dem Bundeskleingartengesetz ist, dem muss ich leider widersprechen.

Die 3 Zonen liegen zwar annähernd in der Richtung, widersprechen aber oft dem Bundeskleingartengesetz.

Die “Hortusianer” im Kleingartenverein – Im Einklang mit der Natur?

Die Hortusianer sollten sich im Kleingartenverein an die Regeln des Bundeskleingartengesetzes und die Kleingartenordnung halten.

Die Kleingärtner sollten im Gegenzug mal über das Recht der Selbstgestaltung einer Parzelle, ökologische Prozesse (das Zusammenspiel der Flora & Fauna) und über das Spießbürgertum nachdenken.

Letztendlich bringt es aber der Landesverband Sachsen mit dem Artikel “Die eigene Parzelle als Lebensraum” auf den Punkt.

Lasst uns gemeinsam darüber nachdenken und von einander lernen!

André Kind

1. Vorsitzender

Posted by Redaktion Lerchenwiese in Aktuelles, Kleingartenwesen
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