Gartentipps

Einfach alles im Blick

 Wichtige Dinge im Blick zu halten, ist nicht immer einfach in der schnelllebigen Zeit.

 Anhand des rechten Menüteils auf unserer Webseite, sind schon mehr als über 300 Informationen, Hinweise und Artikel zusammengefügt und weitere werden auch folgen. Da kann man leicht den Überblick verlieren.

Mit den nachfolgenden Bereichen haben wir für Euch die Themen und Links konzentriert. Natürlich ist auch noch nicht alles komplett fertig und wird in den nächsten Jahren weiterhin mit Wissen aufgefüllt.

Eure Wünsche nehmen wir auch gern entgegen.

Mit dem Garten-Wiki alles im Blick

Mit dieser kleinen Artikelreihe geben wir Euch Schritt für Schritt ein wenig Fachwissen mit an die Hand. Dieses kleine Wiki umfasst derzeit die Bereiche Obst, Gemüse, Schädlinge, Nützlinge, Pflanzenkrankheiten, Giftpflanzen, Kräuter und verbotene Pflanzen.

Artikelreihe rund um den Verein

Mit dieser Artikelreihe geben wir Euch Informationen, Regeln und Zusammenhänge rund um den Verein sowie dem Vereinsleben zur Kenntnis.

Vielleicht wir dadurch einigen Mitglieder endlich deutlich das es nicht um sie geht, sondern um die Existenz der Gemeinschaft und um reine Vereinsinteressen nach außen.

Posted by Redaktion Lerchenwiese in Aktuelles, Gartentipps, Kleingartenwesen

Das Sonntagsbrot im Verein

Mit Beginn der Saison plant unser “Vereinschefkoch” nicht nur die Leckereien zum Sommerfest, sondern auch ein frisches Sonntagsbrot.

Sein Backofen hat reichlich Platz, so dass für unsere Vereinsmitglieder Sonntags etwas übrig bleibt und eine Kasse des Vertrauens deponiert wird.

Das ist eine super Idee. Die Frage ist nur, ob er wirklich jetzt weiß mit welchem Ansturm er zu rechnen hat?

Lecker!

Posted by Redaktion Lerchenwiese in Aktuelles, Ankündigungen, Gartentipps, Termine

Kartoffelanbau im eigenen Garten

Kommen Sie mit!

Wir nehmen Sie mit durch das Kartoffeljahr – von der Pflanzung bis zur Ernte, berichten von der Arbeit unserer Mitglieder und geben Einblick in Veranstaltungen und Projektarbeit.

In diesem Online-Live-Seminar am Donnerstag, den 22. April 2021, 14 Uhr, geben wir Tipps zum Kartoffelanbau im eigenen Garten. Nach einer kurzen Einführung in das Thema, können Sie Ihre Fragen stellen und wir können gemeinsam Erfahrungen austauschen.

Sie sind vom sächsischen Kartoffelverband eingeladen!

Titel: Online-Live-Seminar “Kartoffelanbau im eigenen Garten” Zeit: 22.04.2021 14:00:00

Hier klicken um am Meeting teilzunehmen.

Posted by Redaktion Lerchenwiese in Aktuelles, Gartentipps, Gemüse, Termine

Der Verein und das Bauen

Was geht und was geht nicht!

Jeder Pächter ist bemüht das maximale für sich heraus zu holen. Das ist ja auch soweit legitim. Die Frage ist nur, was geht und was nicht.

Bleiben wir doch erst ein mal bei der Laube und lasst uns die prinzipiellen Dinge aufgreifen.

  1. Laubenneubauten, Laubenumbauten und Laubenanbauten sowie der Abriß sind prinzipiell genehmigungspflichtig. Hierzu ist ein entsprechender Bauantrag (siehe interne Dokumente) kostenpflichtig einzureichen. Die Genehmigung erfolgt extern.
  2. Eine Laube darf eine überdachte Fläche von insgesamt 24 m2 nicht überschreiten.
  3. Dachüberstände unter 0,60 cm werden dabei nicht mit berechnet.
  4. Es ist nur ein Baukörper pro Parzelle zulässig.
  5. Das Aufstellen von Metallgerätehäusern ist nicht gestattet.
  6. Die Errichtung der Laube hat grundsätzlich mindestens 0,60 m von der Grenze des/der angrenzenden Kleingärten zu erfolgen.
  7. Eine übergroße Laube, welche unter Bestandsschutz steht, kann nicht abgerissen und anschließend neu aufgebaut werden. Sie verliert dadurch ihren kompletten Bestandsschutz.
  8. Eine praktikable Lösung für Bestandsschutzlauben nennt sich “Mauerwerksaustausch” oder “Sanierung” über einen längeren Zeitraum.
  9. Nicht genehmigte Bauten (sogenannte “Schwarzbauten”) werden bei uns, mit Kenntnisnahme, mit einem Bußgeld nicht unter 100,00 € bestraft. Der Rückbau hat innerhalb von 14 Tagen zu erfolgen.
  10. Sogenannte “Doppelgärten” dürfen ebenfalls nur einen Baukörper, pro Pächter (Bitte jetzt genau Nachdenken!) mit max. 24 m2 haben. Altbestände stehen noch unter Bestandsschutz, müssen aber sämtliche Beiträge doppelt bezahlen.
  11. Stationäre Badebecken und Badebecken, die in das Erdreich eingelassen, gemauert oder betoniert werden sollen, sind unzulässig. Die Errichtung nichtstationärer Badebecken mit einem Fassungsvermögen bis zu 7 Kubikmeter ist kalenderjährlich in den Monaten Mai bis September statthaft, wenn durch ihre Nutzung keine Beeinträchtigungen für die angrenzenden Kleingärtner ausgehen und das Wasser jeweils bis zum 30. September umweltfreundlich entsorgt wird.
  12. Mit der Errichtung der nach dieser Ordnung zulässigen Lauben und baulichen Anlagen darf erst dann begonnen werden, wenn die erforderlichen Erlaubnisse und Genehmigungen vorliegen.

Was gibt es sonst noch zu beachten?

Zu den Themen:

  • Aufstellung nichtstationärer Badebecken
  • Aufstellung Zaun
  • Aufstellung Sichtschutz
  • Aufstellung Brunnen
  • Aufstellung Spielturm
  • Aufstellung Schaukel
  • Aufstellung Trampolin
  • Aufstellung Feuerschale
  • Aufstellung mobile Überdachung
  • Aufstellung Zelt (kurzzeitig)
  • Aufstellung Gartenteich
  • Aufstellung Freisitz
  • Aufstellung stationärer Grillkamin
  • Aufstellung Pergola
  • Aufstellung Gewächshaus
  • Aufschüttungen
  • Ausgrabungen
  • befestigte Wege

gibt es einen kleinen Antrag (siehe interne Dokumente) für Sonstiges.

Für diese gesamten Aufstellungen wird es im Regelfall kaum größere Hinderungsgünde geben. Meistens müssen wir es nur dokumentieren, um Probleme zu vermeiden.

Die Errichtung von Gartenteichen darf 2 Prozent des Kleingartens nicht überschreiten.

Die Errichtung von Palisaden, Holzschutzwänden u. ä. ist nur statthaft, wenn dadurch der Charakter eines Kleingartens erhalten bleibt. Ihre Befestigung hat durch Schlaghülsen oder ähnlichen wieder entfernbaren Halterungen zu erfolgen. Die Einfriedung von Kleingärten mittels Holzschutzwänden u. ä. richtet sich nach für die Kleingartenanlage geltenden Grundsätzen.

Die Errichtung von Gewächshäusern und anderen Ernteverfrühungsanlagen sind bis zu einer maximalen Grundfläche von 8 m2 zulässig.

Diese Dinge werden auch nur intern im Verein durch den Vorstand entschieden und richten sich nach der gültigen Kleingartenordnung.

 


 

Zum allgemeinen Verständnis und mal ganz salopp ausgedrückt:

Wir reskieren als Vorstand, wegen simplen Verstößen gegen die Bauordnung, nicht die gesamte Gemeinnützigkeit eines kompletten Kleingartenvereins mit über 135 Mitgliedern.

Bei solchen Dingen/Verstößen steigt uns nicht nur der zuständige Verband, sondern auch das zuständige Amt der Stadt Leipzig mächtig aufs Dach.

Bitte achtet also in Zukunft darauf und reicht Eure Anträge vor Beginn rechtzeitig ein. Danke

André Kind

1. Vorsitzender

Posted by Redaktion Lerchenwiese in Aktuelles, Gartentipps, Kleingartenwesen, Rechtliches

Was ist mein Kleingarten wert?

Diese Frage hat sich wohl schon fast jeder GartenfreundIn gestellt.

Kann ich selbst einfach so eine Wertermittlung machen lassen?

Natürlich kann jeder Pächter von seinem Kleingarten eine Wertermittlung machen lassen.

Was kostet das?

Die Vergütung als Aufwandsentschädigung kostet einmalig 45,00 € für die Wertermittlung.

Gibt es eine Pflicht für eine Wertermittlung?

Ja, die gibt es. Werteımittlungen sind definitiv vor jedem Pächterwechsel vorzunehmen. Das erstellte Wertermittlungsprotokoll erhält nach Ablauf seiner Einspruchsfrist von zwei Wochen ein Jahr Gültigkeit.

Was wird da gemacht?

Die Bewertung der Gärten war und ist notwendig zur Erhaltung der sozial-politischen und städtebaulichen Funktion des Kleingartenwesens.

Der Wertermittlungsbetrag wird nach dem Sachwertverfahren und den Grundsätzen der Rechtsprechung ermittelt. Dabei werden Anpflanzungen, Baulichkeiten und bauliche Anlagen als Scheinbestandteil nach § 95 des Bürgerlichen Gesetzbuches behandelt.

Ausgangsgröße für die Wertermittlung sind die Herstellungskosten zum Fertigstellungszeitpunkt bei Baulichkeiten bzw. Pflanzzeitpunkt bei den Anpflanzungen. Vor dem 03.10.1990 rechtmäßig errichtete Lauben unterliegen dem Bestandsschutz (BKleingG § 20 a).

Ja, ich will!

Wer von Euch gern eine Wertermittlung haben möchte, setzt sich bitte mit dem Vorstand in Verbindung. Wir leiten den Auftrag dann gern weiter.

André Kind

1. Vorsitzender

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Der Verein und die Permakultur

Permakultur ist ein alter Hut!

Wie so oft in Deutschland, erfindet man das Fahrrad neu mit einem coolen Namen. Da werden Polikliniken zu Ärztehäusern und im Sprachgebrauch geht man mit “Denglisch” seinen schwulstigen Weg.

Mitte der 1970er Jahre entwickelten die beiden Australier Bill Mollison und David Holmgren Ideen zum Aufbau langfristig ertragreicher landwirtschaftlicher Systeme als nachhaltigen Gegenentwurf zum vorherrschenden industriellen Agrarsystem.

Im Prinzip „entdeckten“ sie die Kreisläufe des in Europa bereits bekannten Biolandbaus für sich und ihren Kontinent neu. Sie beobachteten, dass die industrielle Landwirtschaft durch ihre Präferenz für Monokulturen und den massiven Einsatz von Pestiziden Böden und Wasser verschmutze, die Biodiversität reduziere und ehemals fruchtbaren Boden der Erosion ausliefere.

Heute werden solche Beobachtungen weltweit bestätigt und die Zustände in der Agrarindustrie zunehmend kritisiert.

Wenn auch Mollison den Begriff „permaculture“ prägte, so hat sein Konzept doch Vorläufer. Den Terminus „permanent agriculture“ verwendete bereits 1911 der amerikanische Agrarwissenschaftler Franklin Hiram King in einem ähnliche Sinne, um die nachhaltigen Anbaumethoden in China, Korea und Japan zu beschreiben.

Die Anwendung von Permakulturprinzipien hat von Beginn an zur Formulierung ethischer Grundgedanken geführt.

Sie gelten als Richtschnur für Permakultur-Projekte, sei es ein Garten-, Landwirtschafts- oder Forstprojekt, sei es der Bau eines Hauses oder einer ganzen Siedlung.

Sie lassen sich in drei Grundsätze zusammenfassen:

  • „Earthcare“ bedeutet Fürsorge für die Erde und das Leben darauf. Die Erde wird als die Quelle allen Lebens angesehen, die besonders geschützt werden muss.
  • „Peoplecare“ bedeutet Fürsorge für die Menschen. Alle Menschen sollen das gleiche Recht auf Zugang zu den Lebensgrundlagen haben.
  • „Fairshares“ meint gerechtes Teilen und begrenzten Verbrauch von Ressourcen wie Bodenschätzen.

Was hat das mit dem Kleingarten zu tun?

Nun, der Kleingärtner brauch sich heute nicht unbedingt selbst zu versorgen, wie in den Nachkriegsjahren. Beachtet man heute die sozialen Strukturen und Entwicklungen sowie dem Trend zum eigenen chemiefreien Anbau, wird sich das wohl langfristig, besonders bei jungen Menschen, ändern.

Permakultursysteme zeigen, wie sich Einzelne und Gemeinschaften mit einem geringen Ressourcen-, Platz- und Zeitaufwand und einem Verständnis für natürliche Kreisläufe weitgehend selbst versorgen können.

Permakultur-Projekte nutzen dabei u. a. die Speicherung von Regenwasser und Sonnenenergie, verwenden sie effizient, verbessern die Bodenfruchtbarkeit und praktizieren eine naturnahe Abfallvermeidung, bei der der Output eines Systemelements als Input für die anderen genutzt wird.

Auch das sind Dinge, die der Kleingärtner im Miniformat überwiegend kennt und mit Regenwasserrückgewinnung, Kompostierung, Mischkulturen u. ä., überwiegend praktiziert.

Ein Beispiel für intelligent genutzte Kleinräumigkeit (small scale design) ist die Kräuterspirale. Es zeigt, wie durch die Nutzung verschiedener Dimensionen und Ebenen mit unterschiedlichem Bodenprofil die benötigte Anbaufläche klein gehalten werden kann. Insbesondere in dicht besiedelten Gebieten mit wenig verfügbarer Anbaufläche ist diese Strategie eine adäquate und hilfreiche Lösung.

André Kind

1. Vorsitzender

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Pflanzabstände einhalten

Was ist jetzt damit gemeint?

Mit dieser Begrifflichkeit ist in erster Linie der Abstand der Bepflanzungen zur Nachbarparzelle gemeint.

Im Kleingartenwesen gibt es hierzu klare Regeln, welche in Vereinen und Verbänden in den jeweiligen Kleingartenordnungen (KGO) verankert sind.

Grundsätzlich gilt, den Abstand etwas größer zu wählen, damit es später keinen Streit gibt! Man sollte sich daher vor der Bepflanzung informieren, damit man diese Pflanzen nicht wieder umsetzen oder entfernen muss.

Wie sieht das bei uns aus?

Hier kann man sich an einfache Faustregeln anlehnen, ohne jedes mal in der eigenen Kleingartenordnung nachzusehen.

Wenn man eine 3,00 m Grenze bei Obstbäumen zum Nachbarn einhält, ist man relativ sicher.

Bei Beerenobst sollte man sich an 1,25 m zum Nachbarn orientieren.

Form- und Zierhecken sowie Ziergehölze sollten die Grenze von 2,00 m einhalten.

Tipp:

Wer sich rund um seine Parzellengrenzen, an den Zäunen, einen Gehweg von mindestens 30 cm schafft, macht es sich leichter und hat folgende Vorteile:

  • Einen Mindestabstand zum Nachbarn für Unkraut.
  • Eure Pflanzen können ringsrum gepflegt und abgeerntet werden.
  • Euer Zaun kann richtig gepflegt und gestrichen werden.
  • Euer Außenzaun neigt sich nicht, durch das ständige Umgraben, nach innen.

Ein weiteres Thema eines Pflanzabstandes betrifft den Abstand der Pflanzen untereinander.

Jede Pflanze benötigt ausreichend Platz um sicht gut zu entwickeln. Man sollte also darauf achten, dass die Pflanzen nicht so eng stehen.

Beispiel Erdbeere:

Der Abstand zwischen den Edbeerpflanzen einer Reihe sollte 30 bis 35 Zentimeter betragen.

Beispiel Kohlrabi:

Zu tief gesetzte Kohlrabi bilden gar keine oder nur dünne, längliche Knollen. Der Abstand in der Reihe beträgt bei kleinknolligen Sorten 25 Zentimeter, der Reihenabstand 30 Zentimeter.

Beispiel Zwiebeln:

Die Reihen sollten einen Abstand von 20 cm haben. Alle 10 cm kann eine Zwiebel gesteckt werden – und zwar nur so tief, dass das obere Drittel der Zwiebel aus dem Boden herausragt.

Beispiel Salate:

Während Kopfsalate in Abständen von 30 mal 25 Zentimeter gepflanzt werden sollten, brauchen Eissalate dort 35 mal 35 Zentimeter Platz.

Beispiel Blumenkohl:

Der Abstand zwischen den Reihen beträgt 50 cm und in der Reihe 50-60 cm.

Beispiel Tomaten:

Da Tomatenpflanzen viel Platz brauchen, sollten man zunächst genügend Abstand – circa 60 bis 80 Zentimeter – zwischen den einzelnen Pflanzen einplanen.

Und so lassen sich die unterschiedlichsten Arten und Sorten gut anlegen. Bei den meisten Samenanbietern findet Ihr auch die Aussaatzeiten sowie die Abstände auf der Hinterseite der Samentüte.

Tipp:

Pflanzen wie Kürbise, Zucchinis, Wassermelonen, Kartoffeln, Einlegergurken etc. benötigen reichlich Platz auf dem Beet. 30% Obst- und Gemüseanbau werden mit mancher Pflanze damit sehr leicht zu erzielen sein.

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Lupinen

 Die Lupinen (Lupinus; von althochdeutsch luvina, zu lateinisch lupus ‚Wolf‘), 

selten auch Lupinenbohne, Wolfsbohne oder Feigbohne genannt, sind eine Pflanzengattung in der Unterfamilie der Schmetterlingsblütler (Faboideae) innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae oder Leguminosae). Zur gleichen Familie gehören beispielsweise Bohne, Sojabohne, Erbse, Kichererbse und Erdnuss. In Mitteleuropa trifft man am häufigsten die Vielblättrige Lupine (Lupinus polyphyllus) an. Lupinen gibt es als Gemüsepflanze, Futterpflanze, Zierpflanze und Wildpflanze.

Die Samen insbesondere wilder und Gartenlupinen enthalten Lupinin, einen giftigen Bitterstoff, der den Tod durch Atemlähmung verursachen kann. Bestimmte Zuchtformen hingegen sind ungiftig und nicht bitter (Süßlupine). Sie können jedoch für Allergiker problematisch sein.

Lupinen reichern den Boden mit bis zu 100 kg Stickstoff pro Hektar an, was in der Landwirtschaft zur Gründüngung erwünscht sein kann. Knöllchenbakterien an den bis zu 1,5 Meter langen Wurzeln binden den Stickstoff. Die kräftigen Wurzeln können auch verdichteten Boden durchdringen und so die Durchwurzelbarkeit des Bodens für Folgekulturen verbessern.

Wie andere Hülsenfrüchte finden die Samen der Lupine Verwendung als Lebensmittel sowie als Lebensmittelzutat in verschiedenen Lebensmittelprodukten. Lupinensamen können in unterschiedlicher Form verwendet werden. Zur menschlichen Ernährung werden die Samen weiterverarbeitet. Der giftige Bitterstoff kann durch Kochen alleine nicht zerstört werden.

Nach traditionellen Verfahren werden die Samen der alten bitterstoffhaltigen Sorten bis zu 14 Tage in Meer- oder Salzwasser eingelegt, um die Bitterstoffe zu entfernen und die Samen genießbar zu machen.

Die neueren bitterstoffarmen Sorten müssen nicht mehr so lange eingeweicht werden, es genügen 1–2 Tage. Die Garzeit der eingeweichten Samen beträgt ungefähr zwei Stunden. Im Gegensatz zu anderen Hülsenfrüchten werden Lupinensamen beim Kochen nicht mehlig, sondern behalten eine feste Konsistenz.

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Die Schließanlage für den Kleingartenverein

Erfahrungsbericht: Die Schließanlage für den Kleingartenverein – Was gilt es zu beachten?

Vorwort

Irgendwann wird es Zeit, neue Zylinder, Vorhängeschlösser, Einsteckschlösser und Schlüssel zu bestellen. Es liegt daher auf der Hand über eine eigene kleine Schließanlage nachzudenken.

Schließanlagen sind Schließsysteme, in denen Schließzylinder und Vorhängeschlösser zusammen mit Schlüsseln verwendet werden, die mehrere Türen öffnen können. Damit können unterschiedliche Zutrittsrechte innerhalb eines Vereins ganz einfach organisiert werden. Oftmals stellt der Aufbau einer solchen Schließanlage auch die Organisationsstruktur eines Vereins dar.
Wir haben uns dazu entschieden die allgemeinen Türen, Tore, Parkplätze und Zufahrten u. s. w. für die Mitglieder zugänglich zu machen. So kann unter anderem z. B. auch ein Vereinsmitglied den Rettungskräften die Tore öffnen.

Die speziellen Zugänge der unterschiedlichen Warte (Elektro-, Wasser- oder Maschinenwart) haben einen Gruppenschlüssel, welche ihren speziellen Bereich und die allgemeine Anlage öffnen.

Ein spezieller Gartenwart, dem die anderen Warte eventuell unterstellt sind, erhält einen Hauptschlüssel für seinen Bereich, die der anderen Warte sowie die der allgemeinen Anlage.

Der Vorstand erhält dann einen Generalschlüssel, welcher alles öffnen kann.

So kann sich jeder Verein seine eigene kleine oder auch große Struktur der Schließanlage selbst gestalten. Schließanlagen sind demnach nicht nur wegen ihres hohen Komforts, sondern auch aus Sicherheitsaspekten heraus von großem Vorteil.

Bauarten und Eigenschaften

Innerhalb von Schließanlagen wird zwischen mechanischen und mechatronischen Schließzylindern unterschieden. Rein mechanische Schließanlagen werden heutzutage meistens mit Zylinderschlössern hergestellt. Bei mechanischen Schließzylindern wird wiederum zwischen konventionellen Systemen und Wendeschlüsselsystemen unterschieden.

Bei der Verwendung von konventioneller Schließtechnik, sogenannten Zackenschlüsseln, werden Hierarchiestufen durch eine Trennung der Sperrstifte im Zylinder erreicht. Bei Schlüsseln mit Bohrmulden werden entweder ebenfalls die Stifte mehrfach geteilt, oder die übergeordneten Schlüssel enthalten mehr oder weniger Bohrmulden, die teilweise in den untergeordneten Zylindern nicht abgefragt werden.

Eine moderne Variante stellen Schließsysteme mit einem zusätzlichen in der Schlüsselreide (Schlüsselendstück, das mit den Fingern angefaßt wird, auch Schlüsselkopf genannt) integrierten elektronischen Transpondersystem dar, das Daten mit dem elektronischen Zylinder austauscht, der dann wiederum die endgültige Freigabe über eine elektrisch betriebene Kupplung vollzieht. Damit können ganz einfach einer Person der Zutritt verwehrt oder genehmigt werden ohne eine neue Schließanlage zu kaufen.

Der Schließplan einer Schließanlage

Mit Hilfe eines Schließplanes werden die Hierarchien innerhalb eines Vereines abgebildet, entsprechend dem gewählten Schließanlagentyps. So können den Schließzylinder, Vorhängeschlösser etc. die dazugehörigen Schlüssel zugeordnet werden. Es wird darin außerdem vermerkt, welcher Ebene innerhalb der Hierarchie der jeweilige Schlüssel angehört (z.B. General-, Haupt,- Gruppen- oder Einzelschlüssel), von welcher Bauart die einzelnen Schlösser sind (z.B. Profilzylinder, Hebelschloss, Hangschloss, usw.) und welche genauen Maße der Schließzylinder besitzt.

Grundsätzlich können Sie jeden normalen Schlüssel ohne Probleme nachmachen lassen. Handelt es sich jedoch um einen Sicherheitsschlüssel oder um den Schlüssel einer Schließanlage (sind speziell gekennzeichnet), benötigen Sie von Ihrem Verein einen sogenannten Sicherungsschein oder die Sicherungs- bzw. Servicekarte.

Bei der Anzahl der Schlösser und Schlüssel, kalkulieren Sie bitte großzügig. Reserven sind z. B. bei einem Defekt sehr hilfreich und Sie müssen nicht teuer nachbestellen.

Fördermöglichkeiten

Innerhalb der Kriminalprävention ist es uns in Leipzig gelungen, eine Förderung von rund 44% zu erhalten. Man kann daher feststellen, dass sich das Wissen über Fördermöglichkeiten und gute Kontakte zu Ämtern durchaus “auszahlen”.

Vorsicht bei der Ausschreibung & Einholung von Angeboten

Bevor Sie überhaupt die Angebote einholen, sollten Sie sich prinzipiell im Klaren sein, was Sie wollen und auch einen vernünftigen Schließplan entwickeln. Eine Schließanlage ist schließlich eine große und richtige Investition in die Zukunft.

Je nach Größe der Schließanlage und Förderung empfiehlt es sich mindestens zwischen 3 und 5 Angebote einzuholen. Zertifizierte Schlüsseldienste gibt es aber wie Sand am Meer. Deshalb sollten Sie sich mindestens 8 Angebote einholen. Schnelldienste im Supermarkt können Sie dabei unberücksichtigt lassen.

Die Tricks der Hersteller und Schlüsseldienste

Die Schlüsseldienste holen sich in aller Regel die Angebote bei den Herstellern ein. Für Ihre Angebotesanfragen für eine neue Schließanlage werden sie daher recht gute Preise erzielen. Das sieht aber nur scheinbar gut aus.

Wenn Sie nämlich nachbestellen, erhalten Sie Preise von mehr als 300 % Aufschlag und wenn Sie nicht aufgepaßt haben, dürfen Sie nur bei dieser einen Firma bestellen (Lizenzbau). Achten Sie also darauf, dass Sie Ihre Nachbestellungen bei jedem beliebigen Schlüsseldienst bestellen können.

Welche Versicherung zahlt bei Schlüsselverlust?

Gegen diese Kosten können Sie sich versichern. Die Privathaftpflichtversicherung zahlt bei Verlust fremder Schlüssel. Ihre Hausratversicherung springt ein, wenn der Schlüssel bei einem Einbruch oder Raub abhanden kommt. Die Klausel Schlüsselverlust ist mit unterschiedlichen Höhen in guten Privathaftpflicht-Tarifen bereits enthalten.

Unsere Mitglieder werden diesbezüglich und zu allen anderen Versicherungen innerhalb des Vereins, der Verbände und privat kostenlos von unserer generalbevollmächtigten Maklerin unterrichtet und aufgeklärt.

André Kind

1. Vorsitzender

Posted by Redaktion Lerchenwiese in Aktuelles, Gartentipps, Hot oder Schrott, Kleingartenwesen, Rechtliches
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