Gartentipps

Juli – Schnittsalat, Kopfsalat und Eissalat

Während des ganzen Monats: Schnittsalat, Kopfsalat, Eissalat, Salatrauke, Radieschen, Möhren, Rote Bete, Dill, Kresse, Petersilie (für die Überwinterung im Freiland). Anfang des Monats: Knollenfenchel, Endivien, Zuckerhut, Radicchio, Erbsen.

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Juni – Gemüse, Kräuter und Blumen aussäen

Im Juni können viele Gemüse, Kräuter und Blumen direkt ins Beet: Bohnen, Kürbis, Mangold, Rote Bete, Mais oder Zwiebeln. Möhren, Radieschen, Salate und viele Kräuter sollten immer wieder nachgesät werden.

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Wildbienen helfen

Als Wildbienen bezeichnet man sämtliche Bienenarten der Überfamilie Apoidea mit Ausnahme der Honigbienen und nicht etwa wildlebende Urformen oder verwilderte Stämme der Honigbiene.

Der Terminus Wildbiene wird verwendet, um in Publikationen für die breite Öffentlichkeit, etwa Tipps zum Naturschutz, zu verdeutlichen, dass die gesamte Gruppe der Bienen gemeint ist und beispielsweise die Anlage von Nisthilfen nichts mit Bienenzucht im Sinne von Imkerei zu tun hat.

Mehr als 50 % der deutschen Wildbienenarten stehen auf der Roten Liste gefährdeter Arten, 26 sind als „extrem selten“ eingestuft. 7 % der deutschen Wildbienenarten sind inzwischen verschollen und höchstwahrscheinlich schon ausgestorben. Die Wildbienen sind zwar laut Bundesartenschutzverordnung geschützt, aber es wird auch darauf hingewiesen, dass die Wirkung des gesetzlichen Naturschutzes „umstritten“ ist.

Wildbienen greifen von sich aus niemanden an. Während Honigbienen und manche Hummelarten in der Nähe des Nestes einen Störenfried gezielt angreifen und zu vertreiben versuchen, kommt es bei den anderen heimischen Bienen nur dann zu einem Stich, wenn sich die Weibchen individuell bedroht fühlen, etwa wenn man die Tiere zwischen den Fingern drückt, mit bloßen Füßen auf sie tritt oder sie zwischen Bekleidung und Haut geraten.

Manche Wildbienen, wie die Arten der Gattungen Andrena (Sandbienen) und Hylaeus (Maskenbienen), können die menschliche Haut mit ihrem Stachel nicht durchbohren.

Der mit lehmigem Sand gefüllte Kübel kann im Winter im Beet eingegraben werden. Viele Wildbienen wie die Sandbienen nisten im Erdboden. Mit einem Kübel an einem sonnigen Standort können sowohl Garten- als auch Balkonbesitzer den Tieren einen Nistplatz schaffen.

Wildbienen-Experte Paul Westrich empfiehlt Garten-Salbei oder Muskateller-Salbei zu pflanzen, um Wildbienen anzulocken. Stellen Sie das Insektenhaus daher in der Nähe von blühenden Pflanzen auf, um Wildbienen, Schmetterlingen und Co ausreichend Nektar und Pollen zu liefern.

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Kompost durchsieben

 … mal einfach gemacht!

Einen Komposthaufen manuell durch ein Standsieb zu “schippen”, ist schon ein kleiner Kraftakt.

Es geht aber auch einfacher. Die Technik macht es möglich.

Seit fast 2 Jahren haben wir die Möglichkeit, dies maschinell etwas schneller und besser zu lösen.

Wie das funktioniert, erklärt Euch das Video. Natürlich kann man sich den Mischer mit Aufsatz, gegen einen Obulus, bei den Gartenwarten im Kompostgarten ausleihen.

Viel Erfolg!

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Einfach alles im Blick

 Wichtige Dinge im Blick zu halten, ist nicht immer einfach in der schnelllebigen Zeit.

 Anhand des rechten Menüteils auf unserer Webseite, sind schon mehr als über 300 Informationen, Hinweise und Artikel zusammengefügt und weitere werden auch folgen. Da kann man leicht den Überblick verlieren.

Mit den nachfolgenden Bereichen haben wir für Euch die Themen und Links konzentriert. Natürlich ist auch noch nicht alles komplett fertig und wird in den nächsten Jahren weiterhin mit Wissen aufgefüllt.

Eure Wünsche nehmen wir auch gern entgegen.

Mit dem Garten-Wiki alles im Blick

Mit dieser kleinen Artikelreihe geben wir Euch Schritt für Schritt ein wenig Fachwissen mit an die Hand. Dieses kleine Wiki umfasst derzeit die Bereiche Obst, Gemüse, Schädlinge, Nützlinge, Pflanzenkrankheiten, Giftpflanzen, Kräuter und verbotene Pflanzen.

Artikelreihe rund um den Verein

Mit dieser Artikelreihe geben wir Euch Informationen, Regeln und Zusammenhänge rund um den Verein sowie dem Vereinsleben zur Kenntnis.

Vielleicht wir dadurch einigen Mitglieder endlich deutlich das es nicht um sie geht, sondern um die Existenz der Gemeinschaft und um reine Vereinsinteressen nach außen.

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Das Sonntagsbrot im Verein

Mit Beginn der Saison plant unser “Vereinschefkoch” nicht nur die Leckereien zum Sommerfest, sondern auch ein frisches Sonntagsbrot.

Sein Backofen hat reichlich Platz, so dass für unsere Vereinsmitglieder Sonntags etwas übrig bleibt und eine Kasse des Vertrauens deponiert wird.

Das ist eine super Idee. Die Frage ist nur, ob er wirklich jetzt weiß mit welchem Ansturm er zu rechnen hat?

Lecker!

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Kartoffelanbau im eigenen Garten

Kommen Sie mit!

Wir nehmen Sie mit durch das Kartoffeljahr – von der Pflanzung bis zur Ernte, berichten von der Arbeit unserer Mitglieder und geben Einblick in Veranstaltungen und Projektarbeit.

In diesem Online-Live-Seminar am Donnerstag, den 22. April 2021, 14 Uhr, geben wir Tipps zum Kartoffelanbau im eigenen Garten. Nach einer kurzen Einführung in das Thema, können Sie Ihre Fragen stellen und wir können gemeinsam Erfahrungen austauschen.

Sie sind vom sächsischen Kartoffelverband eingeladen!

Titel: Online-Live-Seminar “Kartoffelanbau im eigenen Garten” Zeit: 22.04.2021 14:00:00

Hier klicken um am Meeting teilzunehmen.

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Der Verein und das Bauen

Was geht und was geht nicht!

Jeder Pächter ist bemüht das maximale für sich heraus zu holen. Das ist ja auch soweit legitim. Die Frage ist nur, was geht und was nicht.

Bleiben wir doch erst ein mal bei der Laube und lasst uns die prinzipiellen Dinge aufgreifen.

  1. Laubenneubauten, Laubenumbauten und Laubenanbauten sowie der Abriß sind prinzipiell genehmigungspflichtig. Hierzu ist ein entsprechender Bauantrag (siehe interne Dokumente) kostenpflichtig einzureichen. Die Genehmigung erfolgt extern.
  2. Eine Laube darf eine überdachte Fläche von insgesamt 24 m2 nicht überschreiten.
  3. Dachüberstände unter 0,60 cm werden dabei nicht mit berechnet.
  4. Es ist nur ein Baukörper pro Parzelle zulässig.
  5. Das Aufstellen von Metallgerätehäusern ist nicht gestattet.
  6. Die Errichtung der Laube hat grundsätzlich mindestens 0,60 m von der Grenze des/der angrenzenden Kleingärten zu erfolgen.
  7. Eine übergroße Laube, welche unter Bestandsschutz steht, kann nicht abgerissen und anschließend neu aufgebaut werden. Sie verliert dadurch ihren kompletten Bestandsschutz.
  8. Eine praktikable Lösung für Bestandsschutzlauben nennt sich “Mauerwerksaustausch” oder “Sanierung” über einen längeren Zeitraum.
  9. Nicht genehmigte Bauten (sogenannte “Schwarzbauten”) werden bei uns, mit Kenntnisnahme, mit einem Bußgeld nicht unter 100,00 € bestraft. Der Rückbau hat innerhalb von 14 Tagen zu erfolgen.
  10. Sogenannte “Doppelgärten” dürfen ebenfalls nur einen Baukörper, pro Pächter (Bitte jetzt genau Nachdenken!) mit max. 24 m2 haben. Altbestände stehen noch unter Bestandsschutz, müssen aber sämtliche Beiträge doppelt bezahlen.
  11. Stationäre Badebecken und Badebecken, die in das Erdreich eingelassen, gemauert oder betoniert werden sollen, sind unzulässig. Die Errichtung nichtstationärer Badebecken mit einem Fassungsvermögen bis zu 7 Kubikmeter ist kalenderjährlich in den Monaten Mai bis September statthaft, wenn durch ihre Nutzung keine Beeinträchtigungen für die angrenzenden Kleingärtner ausgehen und das Wasser jeweils bis zum 30. September umweltfreundlich entsorgt wird.
  12. Mit der Errichtung der nach dieser Ordnung zulässigen Lauben und baulichen Anlagen darf erst dann begonnen werden, wenn die erforderlichen Erlaubnisse und Genehmigungen vorliegen.

Was gibt es sonst noch zu beachten?

Zu den Themen:

  • Aufstellung nichtstationärer Badebecken
  • Aufstellung Zaun
  • Aufstellung Sichtschutz
  • Aufstellung Brunnen
  • Aufstellung Spielturm
  • Aufstellung Schaukel
  • Aufstellung Trampolin
  • Aufstellung Feuerschale
  • Aufstellung mobile Überdachung
  • Aufstellung Zelt (kurzzeitig)
  • Aufstellung Gartenteich
  • Aufstellung Freisitz
  • Aufstellung stationärer Grillkamin
  • Aufstellung Pergola
  • Aufstellung Gewächshaus
  • Aufschüttungen
  • Ausgrabungen
  • befestigte Wege

gibt es einen kleinen Antrag (siehe interne Dokumente) für Sonstiges.

Für diese gesamten Aufstellungen wird es im Regelfall kaum größere Hinderungsgünde geben. Meistens müssen wir es nur dokumentieren, um Probleme zu vermeiden.

Die Errichtung von Gartenteichen darf 2 Prozent des Kleingartens nicht überschreiten.

Die Errichtung von Palisaden, Holzschutzwänden u. ä. ist nur statthaft, wenn dadurch der Charakter eines Kleingartens erhalten bleibt. Ihre Befestigung hat durch Schlaghülsen oder ähnlichen wieder entfernbaren Halterungen zu erfolgen. Die Einfriedung von Kleingärten mittels Holzschutzwänden u. ä. richtet sich nach für die Kleingartenanlage geltenden Grundsätzen.

Die Errichtung von Gewächshäusern und anderen Ernteverfrühungsanlagen sind bis zu einer maximalen Grundfläche von 8 m2 zulässig.

Diese Dinge werden auch nur intern im Verein durch den Vorstand entschieden und richten sich nach der gültigen Kleingartenordnung.

 


 

Zum allgemeinen Verständnis und mal ganz salopp ausgedrückt:

Wir reskieren als Vorstand, wegen simplen Verstößen gegen die Bauordnung, nicht die gesamte Gemeinnützigkeit eines kompletten Kleingartenvereins mit über 135 Mitgliedern.

Bei solchen Dingen/Verstößen steigt uns nicht nur der zuständige Verband, sondern auch das zuständige Amt der Stadt Leipzig mächtig aufs Dach.

Bitte achtet also in Zukunft darauf und reicht Eure Anträge vor Beginn rechtzeitig ein. Danke

André Kind

1. Vorsitzender

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Was ist mein Kleingarten wert?

Diese Frage hat sich wohl schon fast jeder GartenfreundIn gestellt.

Kann ich selbst einfach so eine Wertermittlung machen lassen?

Natürlich kann jeder Pächter von seinem Kleingarten eine Wertermittlung machen lassen.

Was kostet das?

Die Vergütung als Aufwandsentschädigung kostet einmalig 45,00 € für die Wertermittlung.

Gibt es eine Pflicht für eine Wertermittlung?

Ja, die gibt es. Werteımittlungen sind definitiv vor jedem Pächterwechsel vorzunehmen. Das erstellte Wertermittlungsprotokoll erhält nach Ablauf seiner Einspruchsfrist von zwei Wochen ein Jahr Gültigkeit.

Was wird da gemacht?

Die Bewertung der Gärten war und ist notwendig zur Erhaltung der sozial-politischen und städtebaulichen Funktion des Kleingartenwesens.

Der Wertermittlungsbetrag wird nach dem Sachwertverfahren und den Grundsätzen der Rechtsprechung ermittelt. Dabei werden Anpflanzungen, Baulichkeiten und bauliche Anlagen als Scheinbestandteil nach § 95 des Bürgerlichen Gesetzbuches behandelt.

Ausgangsgröße für die Wertermittlung sind die Herstellungskosten zum Fertigstellungszeitpunkt bei Baulichkeiten bzw. Pflanzzeitpunkt bei den Anpflanzungen. Vor dem 03.10.1990 rechtmäßig errichtete Lauben unterliegen dem Bestandsschutz (BKleingG § 20 a).

Ja, ich will!

Wer von Euch gern eine Wertermittlung haben möchte, setzt sich bitte mit dem Vorstand in Verbindung. Wir leiten den Auftrag dann gern weiter.

André Kind

1. Vorsitzender

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