Chronik

Vereinsgeschichte im Zeitraffer
1980
1980

Stromanbindung

Bis 1978 waren endlich die bürokratischen Hürden genommen. Als „grünes Licht“ gegeben wurde, gingen die Gartenfreunde wieder an das Ausschachten, dieses Mal für Kabelgräben. Die Elektrokabel wurden verlegt, so dass die Elektrifizierung im wesentlichen bis 1980 abgeschlossen war. 

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1975
1975

Dreharbeiten

Die Höhepunkte des Gartenjahres 1975 für die Kleingartensparte „Lerchenwiese“ und deren Mitglieder waren zweifelsohne die Dreharbeiten zu der bekannten Ratgebersendung „Du und Dein Garten“, die im DDR-Fernsehen ausgestrahlt wurde und beständig „hohe Einschaltquoten“ erreichte.

In dieser regelmäßig, seit Oktober 1968 gesendeten Fernsehserie sind Anregungen, Fachbeiträge und ausgewählte Kleingartenvereine durch die Moderatorin Erika Krause vorgestellt worden.

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1959
1959

Wasserleitungsbau 1959 - 1961

Das Wasserwerk Engelsdorf erteilte im Jahr 1959 die Genehmigung für den Bau einer Trinkwasserleitung. Dies war der Startschuss, um die langgehegte Idee in die Tat umzusetzen.

In unzähligen Arbeitsstunden huben die Gartenfreunde Gräben aus, verlegten die Rohrleitungen, schlossen die Parzellen an, verfüllten die Gräben und verdichteten den eingebrachten Erdstoff. Im ersten Jahr 1959 waren 560 m Rohrnetz verlegt und 76 Kleingärtner konnten sich über fließendes Wasser freuen. Im Jahr darauf sind die Arbeiten fortgesetzt und 1961 konnte das Vorhaben abgeschlossen werden.

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1948
1948

Auflösung - Potsdamer Abkommen

Bis zum 1. September 1939 verlief das „innere“ Vereinsleben recht harmonisch. Mit dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges sollte sich dies jedoch jäh ändern.

Der Neubeginn war durch Hunger, Not, Elend, zerstörte Wohnungen und Behelfsquartiere gekennzeichnet. Wem es möglich war, der nutzte seine Gartenlaube als Wohnstätte.

Der Kleingärtnerverein „Lerchenwiese“ e.V. ist am 22. April 1948 offiziell aus dem Vereinsregister gelöscht worden. Von 1947 bis 1949 sind die aufgelösten Vereine kommunal verwaltet worden.

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1933
1933

Gründung des Vereins

Der damalige Kreisverband Leipzig der Schreber- und Gartenvereine hatte viele Auseinandersetzungen mit der hartnäckigen Gemeinde Zweinaundorf, die aus reiner Profitgier die ehemalige Gießereifläche lieber als Bauland gesehen hätte.

Aus den Gemeinden Mölkau und Zweinaundorf fanden sich einige Gleichgesinnte am 14. April 1933 zur Gründungs- und ersten Mitgliederversammlung im Vereinhaus des Kleingärtnervereins „Osthöhe“ e.V. zusammen, denn zu diesem Zeitpunkt existierte noch kein eigenes Vereinshaus.

Aus mehreren Namensvorschlägen favorisierten die Anwesenden die Bezeichnung „Lerchenwiese“. Die Überlieferung besagt, dass das heutige Areal des Vereins früher ein größeres Wiesengebiet war, wo die Feldlerche ihr zuhause hatte.