Gartenrecht: Haustiere im Garten bestatten

Gartenrecht: Haustiere im Garten bestatten

Eigentlich müssen verstorbene Tiere in eine sogenannte Tierkörperbeseitigungsanstalt gebracht werden. Aber Tierhalter dürfen ihre Lieblinge ausnahmsweise auch im eigenen Garten beerdigen, wenn sie die strengen Vorschriften beachten.

Diese können von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich ausfallen. Grundsätzlich gilt: Ein einzelner Tierkörper bestimmter kleinerer Tierrassen wie beispielsweise Hunde, Katzen, Kaninchen, Wellensittiche oder Zierfinken darf im Garten bestattet werden, wenn das Grundstück nicht im Wasserschutzgebiet liegt, das Tier nicht an einer meldepflichtigen Krankheit gestorben ist und das Trinkwasser nicht gefährdet wird.

Auch darf das Grab nicht in unmittelbarer Nähe zu öffentlichen Wegen und Plätzen liegen. Zudem muss der Tierkörper mit mindestens 50 cm Erde bedeckt werden. Es ist verboten, Tiere auf öffentlichen Grundstücken (z. B. Wiesen und Wälder) zu begraben. Eine Zuwiderhandlung kann saftige Geldstrafen nach sich ziehen.

Kleingartenordnung: Bei uns im KGV Lerchenwiese e. V. ist es verboten und nicht nur weil es ein öffentliches Grundstück ist.

Posted by Redaktion Lerchenwiese