Sicherheit

Diebstahlsicherung

Mit künstlicher DNA Gegenstände markieren

Künstliche DNA (kDNA) besteht aus synthetisch hergestellten Oligonukleotiden, welche in einer Lösung präventiv in der Kriminalistik und als forensische Eigentumsmarkierung verwendet werden.

Am Täter oder Tatwerkzeugen anhaftende Oligonukleotide sind bereits in kleinsten Mengen nachweisbar und können so die Anwesenheit von Personen oder Gegenständen an einem Tatort nachweisen.

Bei der künstlichen DNA handelt es sich um eine Flüssigkeit, die wie milchiger Nagellack aussieht. Damit wird der zu schützende Gegenstand markiert. Nachdem die Flüssigkeit ausgehärtet ist, lässt sich die kDNA nur noch unter UV-Licht erkennen und ist so gut wie nicht mehr zu entfernen.

In der Flüssigkeit sind so genannte „Mikropunkte“ enthalten, in denen ein individueller Code hinterlegt ist. Dieser kann mit einem Mikroskop ausgelesen und seinem Besitzer zugeordnet werden. Die Markierung an sich wird unter einer UV-Lampe – wie sie alle Bremer Polizeibeamten im Streifendienst bei sich haben – sichtbar.

Ein DNA-Set kostet um die 70 bis 80 Euro, mit der enthaltenen Flüssigkeit können etwa 50 Gegenstände markiert werden. Außerdem mit im Set: Aufkleber, die darauf hinweisen, dass das Eigentum mit künstlicher DNA markiert ist.

Posted by Redaktion Lerchenwiese in Aktuelles, Rechtliches