Urteil Bundesgerichtshof

Das sollte doch nun aber langsam jeder verstanden haben!

Der Bundesgerichtshof hat im Urteil III ZR 281/03 vom 17. Juni 2004 die Beifügung „insbesondere zur Gewinnung von Gartenbauerzeugnissen für den Eigenbedarf“ präzisiert und geurteilt, dass „in der Regel wenigstens ein Drittel der Fläche zum Anbau von Gartenerzeugnissen für den Eigenbedarf“ zu nutzen sei.

Es versteht sich von selbst, dass von den Anpflanzungen Obstgehölze und Gemüsepflanzen (Kategorie 1.) die größten Gruppen zur Gewinnung von Gartenerzeugnissen sind.

Für die materiellen Dinge des Kleingartens hat sich folgende Einteilung in drei Kategorien (30 % – Regel) entwickelt.

1. Gartenerzeugnisse:
Anpflanzung insbesondere von Obstgehölzen, Gemüsepflanzen, Wildgemüsepflanzen, Heilpflanzen und Gewürzpflanzen, Wildfruchtpflanzen, Feldfruchtpflanzen und dazu die Nutzung von Frühbeetkästen, Kleingewächshaus etc.

2. Zierpflanzen und Gräser:
Anpflanzung von Sommerblumenpflanzen, Zwiebel- und Knollenpflanzen, Stauden, Ziergehölzen (Moorbeetpflanzen, Rosen, Klettergehölze) ohne Laub- und Nadelhölzer, sowie Rasen durch Bewuchs mit Gräsern.

3. Bauliche Anlagen und sonstige Einrichtungen:
Laube, Rankgerüste, Sitzplätze, Wasserbecken, Biotop, Hauptweg, Zaun, Gartentür, Sandkasten, Schaukel, Bienenstand, gestalterische Elemente etc.

Posted by Redaktion Lerchenwiese